▶ Erste Schritte · 2 Min. Lesezeit
Betrieb einrichten — die ersten 10 Minuten
Nach der Registrierung bist du sofort angemeldet und landest im Einrichtungs-Assistenten. Er hat vier Schritte plus Abschluss. Pflicht ist nur der erste. Alles andere darfst du auf „Später erledigen" setzen — der Punkt verschwindet dann nicht, sondern taucht auf dem Dashboard wieder auf.
Was du vorher bereithältst
- Den vollständigen Firmennamen, so wie er auf die Lohnunterlagen soll.
- Das Bundesland deines Hauptsitzes (wegen der Feiertage).
- Deine Branche — sie bestimmt die Vorschläge für Zuschläge und Begriffe.
- Wenn vorhanden: die übliche Wochenarbeitszeit deiner Vollzeitkräfte.
Mehr nicht. Personalnummern, Löhne und Verträge kannst du später nachtragen.
Schritt für Schritt
- Betrieb (rund 1 Minute, Pflicht). Trage Name, Branche und Bundesland ein. Das Bundesland ist die wichtigste Angabe der ganzen Einrichtung: Stempo berechnet daraus die gesetzlichen Feiertage für alle 16 Länder automatisch. Ein falsches Bundesland führt dazu, dass Feiertagszuschläge am falschen Tag berechnet werden.
- Arbeitszeiten (rund 2 Minuten, optional). Lege ein Arbeitszeitmodell an, zum Beispiel „Vollzeit 40 Stunden" mit der Verteilung auf die Wochentage. Du kannst mehrere Modelle anlegen und Personen einzeln zuordnen — Vollzeit, Teilzeit und Minijob nebeneinander sind der Normalfall, kein Sonderfall.
- Zuschläge (rund 2 Minuten, optional). Wähle die Vorlage deiner Branche. Stempo setzt dann die üblichen Sätze für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit. Du kannst jeden Satz einzeln ändern.
- Team (rund 3 Minuten, optional). Lade die ersten Kolleginnen und Kollegen per E-Mail ein. Das geht auch später und in Ruhe.
- Fertig. Der Abschluss zeigt dir drei konkrete nächste Schritte — nicht eine Liste dessen, was du schon getan hast.
Das Ergebnis: Dein Betrieb existiert, die Feiertage stehen, und du kannst sofort stempeln. Alles Weitere ist Feinschliff und lässt sich rückwirkend ändern.
Wo du das später änderst
Alles aus dem Assistenten findest du wieder unter Einstellungen:
| Was | Reiter in den Einstellungen |
|---|---|
| Name, Branche, Bundesland | Betrieb |
| Wochenstunden, Verteilung, Teilzeit | Arbeitszeitmodelle |
| Nacht-, Sonntags-, Feiertagszuschläge | Zuschläge |
| Auf- und Abrunden von Zeiten | Rundung |
| Tablet-Terminal freischalten | Terminal |
| Lohnprogramm und Exportformat | Lohn & Export |
Häufige Stolpersteine
- „Ich sehe keine Zuschläge." Zuschläge sind ab dem Starter-Plan enthalten. Im kostenlosen Plan wird die Arbeitszeit erfasst, aber nicht bezuschlagt.
- „Mein Bundesland hat einen Feiertag, den Stempo nicht kennt." Stempo rechnet die gesetzlichen Feiertage aller 16 Länder. Rein regionale Feiertage (etwa Fronleichnam nur in bestimmten Gemeinden) und betriebliche freie Tage sind keine gesetzlichen Feiertage und werden nicht automatisch gesetzt.
- „Ich habe die Einrichtung abgebrochen." Kein Problem. Beim nächsten Anmelden geht es an der Stelle weiter, an der du aufgehört hast.
Kommst du nicht weiter?
Lies weiter bei Mitarbeiter einladen oder Die erste Stempelung. Wenn du vorhandene Daten aus Excel oder einem anderen Programm mitbringst, fang mit Daten importieren an.
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War das hilfreich?
Das passt dazu
- Mitarbeiter einladenEinladungslink verschicken, Rollen richtig vergeben, PIN fürs Tablet setzen — und was zu tun ist, wenn jemand die Einladung nicht findet.
- Die erste StempelungEinstempeln, Pause, Ausstempeln — was passiert, wo es landet und wie du prüfst, ob es funktioniert hat.
- Daten aus Excel oder einem anderen Programm importierenMitarbeiter, Arbeitszeiten, Urlaub und Projekte aus .xlsx oder CSV übernehmen — mit Probelauf und Rücknahme.